Der Startschuss für die Marathon-Läufer fiel dann am Sonntag um 9:00 Uhr an der Darßer Arche in Wieck. 253 Männer und Frauen hatten sich für die offiziell vom Deutschen Laufverband vermessene Laufstrecke von 42,195 Kilometern entschieden.
Nach 2:37:20 Stunden erreichte als erster Läufer Daniel Kagelmacher, gebürtiger Rüganer, das Ziel. Bei den Frauen war es Karsta Parsiegla, die nach 3:06:15 Stunden glücklich in Wieck ankam. Marathon-Vorjahressieger Maik Willbrandt aus Born konnte verletzungsbedingt nur beim Halbmarathon starten. Holte sicher aber da souverän den ersten Platz mit einer Zeit von 1:18:57 Stunden. Schnellste Frau beim Halbmarathon war Laura Michel.
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Im Flyer zum DarßMarathon finden Sie alle Termine und Infos zum Lauf. Auch können in diesem Jahr wieder Marathon-T-Shirts zum Preis von 13,- Euro erworben werden. Einige T-Shirts sind noch zu haben. Wer also verpasst hat, ein Shirt zu kaufen, kann dies gern noch nachholen!
Anwohner und Feriengäste sorgten überall an der Strecke für Stimmung. „Es tut gut, von doch recht vielen Einwohnern und Gästen Anerkennung und Anfeuerung zu erhalten.“, so Gewinner Daniel Kagelmacher. Nicht nur Läufer, sondern auch Gäste aus allen Bundesländern und dem Ausland kommen als Zuschauer jedes Jahr allein wegen des Naturlaufereignisses auf den Darß.
Auch wenn die Strecke eigentlich nicht für die Bestzeitenjagd geeignet ist. Bei den Teilnehmern steht das Naturerlebnis und der Genuss der Landschaft im Mittelpunkt des Laufes.
Auch im nächsten Jahr wird wieder nur ein Limit von 1.000 Teilnehmern erlaubt sein. Dieses wird erfahrungsgemäß 6-8 Wochen nach Anmeldestart erreicht. Wer 2014 also teilnehmen möchte, muss sich schnell entscheiden.
Für viel Gesprächsstoff sorgte der Anschlag auf den Boston-Marathon auch bei den Organisatoren auf dem Darß. Zwar ist der Darß-Marathon keine Großveranstaltung, doch wird die Zahl von Sicherheitskräften gerade im Start- und Zielbereich an der Darßer Arche in Wieck erhöht. Absagen von Läufern gab es wegen der Ereignisse in Boston bisher nicht. Ganz im Gegenteil: Viele Läufer gehen “jetzt erst recht” an den Start – als Demonstration gegen Terror und Gewalt.